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Aus der Einleitung:

„Nichts wünschen wir uns mehr als ein Freihandelsabkommen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten“, bekannte Bundeskanzlerin Angela Merkel im Januar 2013 vor dem Bundesverband der Deutschen Industrie. Doch für wen sprach die deutsche Regierungschefin eigentlich? Gewiss, ihre Freunde in der Industrie sind ebenfalls Feuer und Flamme für die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft TTIP (Transatlantic Trade and Investment Partnership), über die die Europäische Union seit Juli 2013 mit den USA verhandelt. BDI-Präsident Ulrich Grillo feiert das Freihandelsabkommen als das „billigste Konjunkturprogramm, das man sich vorstellen kann“, eine „Win-Win-Situation für Europa und die USA“.

Doch die BürgerInnen Deutschlands und der EU wurden nicht gefragt, ob sie den Abbau von Zöllen, Standards und Normen gegenüber der nordamerikanischen Supermacht wünschen. Sie müssen nun fürchten, dass noch mehr soziale und ökologische Regulierungen auf dem Altar des Freihandels geopfert werden – Errungenschaften, die ohnehin unter Dauerbeschuss neoliberaler Deregulierer stehen. Auch politische Handlungsspielräume, die eine demokratische Kontrolle des Wirtschaftsgeschehens erlauben würden, drohen unwiederbringlich verloren zu gehen.

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